Aktuelles
12.06.2023 in Aktuelles
Auch Epfenbacher Bürgerinnen und Bürger ließen sich zu dieser interessanten Podiumsdiskussion mit der Bundestagspräsidentin und Lars Castellucci, MdB, einladen.
„Ich stehe für ein respektvolles Miteinander und eine für alle verständliche Politik“ war der sehr prägende Satz von Bärbel Bas bei ihrer Antrittsrede 2021 zur Wahl als Bundestagspräsidentin. Dies war auch an diesem Abend zu spüren. Klar und verständlich beantwortete sie die Fragen der zahlreichen Gäste. In der fast zwei stündigen Diskussionsrunde ging es hauptsächlich um den Krieg in der Ukraine, die Verletzbarkeit der Demokratie bis hin zur Arbeit in den Kommunen, die bei der Gesetzgebung des Bundestages immer mitgedacht werden muss.
Falls Sie Interesse haben, die Veranstaltung nachzuhören, können Sie diese im Internet aufrufen.
20. Lobbacher Gespräche: "Klar. Einfach. Ehrlich" mit Bärbel Bas – YouTube
24.04.2022 in Aktuelles
Born, Röderer, Schröder-Ritzrau: „ÖPNV ist Zukunftsmotor für unsere Region“
SPD-Politiker kritisieren „Landesbremse“ beim ÖPNV
Die Kreisvorsitzenden der SPD Rhein-Neckar, der Schwetzinger Landtagsabgeordnete Daniel Born und Dr. Andrea Schröder-Ritzrau, haben sich gemeinsam mit dem Verkehrsexperten und Eberbacher Landtagsabgeordneten Jan-Peter Röderer für einen starken ÖPNV als Zukunftsmotor für die Region ausgesprochen. Dabei fordern die Sozialdemokraten dringend mehr Einsatz von der grün-schwarzen Landesregierung. Daniel Born verweist dabei auf den Bund: „Die Einigung auf das 9-Euro-Ticket zeigt, was alles geht, wenn man nur will. Das ist wirklich ein Megaerfolg der SPD-geführten Bundesregierung. Nun kann die Bahn zu verträglichen Preisen von allen genutzt werden.“
Sein Landtagskollege Röderer ergänzt: „Der Landtag hat längst gezeigt, dass er auch will: Im Dezember wurden die Mittel für das 365-Euro-Ticket freigegeben und die Landesregierung hat mit einer geplanten Einführung zum September 2022 große Erwartungen geweckt. Allerdings wohl ohne detaillierte Vorplanung, denn das Ticket kommt nun frühestens ein halbes Jahr später zum März 2023. Wieder einmal ein Schnellschuss, durch den wertvolle Zeit vertan wird. Wenn das Stückwerk so weitergeht, gelingt der ausgerufene große Wurf mit einer Verdoppelung der Fahrgastzahlen bis 2030 ganz sicher nicht.“
Beide werten dieses Abwarten vor allem für Jugendliche als schlechtes Zeichen: „Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, dass das 365-Euro-Ticket für Jugendliche und junge Erwachsene sechs Monate später als angekündigt kommen soll.“
30.06.2021 in Aktuelles
Migration und der Umgang mit Geflüchteten ist ein Thema, an dem sich in der Gesellschaft viel Streit entzündet. Täglich sehen wir in den Nachrichten Bilder von Armut, Klimakatastrophen, Kriegen. Sie zeigen Menschen auf dem Weg in ein hoffentlich besseres Leben, unterwegs „aufgefangen“ in überfüllten und verschmutzten Flüchtlingslagern.
80 Millionen Menschen, beinahe so viele, wie Deutschland Einwohner hat, waren Ende 2019 weltweit auf der Flucht. „Wir wollen Fluchtursachen bekämpfen, nicht Geflüchtete“, steht im Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion vom April 2021. Um eine „geregelte Einwanderungspolitik zum Wohle aller“ zu gestalten, muss „die Frage der Einwanderung in einen rationalen Dialog überführt und damit entgiftet und entideologisiert werden“. An dem Konzept mitgearbeitet hat Prof. Dr. Lars Castellucci, migrationspolitischer Sprecher im Bundestag. Am 15. Juli um 18:30 Uhr ist der Bundestagsabgeordnete für den Rhein-Neckar-Kreis bei den Lobbacher Gesprächen in der Manfred Sauer-Stiftung, (Neurott 20, Lobbach) im Gespräch mit Rahime, die selbst auf der Flucht war. Anschließend fragt er den Migrationsforscher Gerald Knaus, wie eine humane Migration möglich ist.
Gerald Knaus ist Vorsitzender der Denkfabrik Europäischen Stabilitätsinitiative (ESI). Als renommierter Migrationsforscher berät er Regierungen und Institutionen in Europa bei den Themen Flucht, Migration und Menschenrechte. Unter anderem hat Knaus 2015/16 den Impuls für das EU-Türkei-Abkommen gegeben.
Nach seinem Studium in Oxford, Brüssel und Bologna unterrichtete er Wirtschaftslehre an der Staatlichen Universität von Tschernowitz (Ukraine). Er arbeitete in Bosnien fünf Jahre lang für verschiedene NGOS und internationale Organisationen und war Direktor der Lessons Learned and Analysis Unit (LLA) der EU-Abteilung von UNMIK in Kosovo (2001-2004). Er schrieb das Buch "Can Intervention Work?" (2011), sowie mehr als 90 ESI-Berichte und Filmskripte für Fernsehdokumentationen. Fünf Jahre lang war er Associate Fellow am Carr Center for Human Rights Policy der Harvard University Kennedy School of Governance. 2020 veröffentlichte er den Spiegel-Bestseller "Welche Grenzen brauchen wir?" zur Zukunft der Flüchtlings- und Migrationspolitik.
25.06.2021 in Aktuelles
Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci trifft in seiner neuen Veranstaltungsreihe „Talk im Bahnhof“ den Trierer Bischof Stephan Ackermann, den Missbrauchsbeauftragten der Deutschen Bischofskonferenz.
Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 30. Juni, um 19 Uhr im Theater im Bahnhof in Dielheim in Präsenz statt.
„Talkshows schaue ich selten und wenn, dann ist mein Eindruck, dass es eher um Krawall geht als um Klärung, eben eher um Show und weniger um ein Gespräch. Lange habe ich deshalb gezögert, eine eigene Gesprächsreihe anzubieten. Nun will ich doch einen Versuch wagen, weil es so viele Fragen gibt, die nicht beantwortet werden. Weil Gespräche oftmals gar nicht zu einem Punkt kommen, an dem die eigentlichen Fragen gestellt werden. Weil uns Orte und Gelegenheiten fehlen, über das ins Gespräch zu kommen, was wirklich wichtig ist“, erklärt Lars Castellucci die Idee hinter der Veranstaltungsreihe.
„Seit ich vor Jahren Christoph und Gerhard Engelsberger im Theater im Bahnhof in Dielheim gelauscht habe, dachte ich außerdem, dass das der richtige Ort ist: Klein, aber fein, Bühne und Kaffeehausatmosphäre. Ich freue mich sehr, dass zum Auftakt Bischof Ackermann nach Dielheim kommen wird, um über seine Arbeit, seinen Glauben und seine Kirche zu sprechen. Dabei werden auch die Themen sexualisierte Gewalt und der Missbrauch in der katholischen Kirche diskutiert werden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen.“
Die derzeitigen Hygieneauflagen gestatten leider nur eine sehr begrenzte Anzahl an Gästen. Alle Interessierten werden deshalb gebeten, sich unter lars.castellucci.wk@bundestag.de oder 06222 93 99 506 anzumelden.
Wer die Veranstaltung nicht persönlich im Theater im Bahnhof verfolgen kann, hat die Möglichkeit, sich diese live oder im Nachgang unter lars-castellucci.de/live auf YouTube anzusehen.
03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen
23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
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20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
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